Die Verpflegung beim Wandern und Trekking

Wie ernähren wir uns auf der Wandertour?

Genug Energie mit der richtigen Trekking Nahrung

 

So wie bei der Ausrüstung sollte auch das Essen, das mit auf die Trekkingtour kommt, klug ausgewählt werden. Immerhin soll es dir die nötige Energie geben, damit du auch problemlos und ohne schlapp zu machen dein Tagesziel erreichst. Dazu gehört also erst mal wieder planen, planen und nochmal planen 😉 Nein, ganz so anstrengend ist es dann doch nicht. Du solltest dir aber schon anschauen, was sich als Trekking Nahrung eignet und halt nicht wild alles in den Rucksack packen, was noch so an Essen bei dir in der Küche liegt. Da du aber bereits zu unserem Artikel gefunden hast, bist du auf dem richtigen Weg! Wir erzählen und erklären dir eifrig in den nächsten Kapiteln, wie du deine Verpflegung für die Wanderung planen solltest, was du an Verpflegung brauchst und welche Küchenausstattung dabei sein sollte. Zudem findest du ganz unten auf der Seite spannende weitere Artikel von Freiluft rund um das Thema Verpflegung beim Trekking! Auf geht’s!

 

Wie planst du deine Trekking Nahrung für die Tour?

 

Wir können es alle immer kaum abwarten, uns in das nächste aufregende Outdoor-Abenteuer zu stürzen. Ist ja auch total verständlich, immerhin gibt es noch so einige strömende Flüsse, grüne Landschaften, atemberaubend hohe Berge und feuerrote Sonnenuntergänge, die wir unbedingt gesehen haben müssen 😊 Zuvor kommt aber immer das Planen! Und ohne das geht es eben nicht, gerade wenn es um genügend Trekking Nahrung auf deiner Tour geht. Schließlich strengt es deinen Körper an, sich den gesamten Tag zu bewegen und die weite Strecke zu laufen. Irgendwoher muss die ganze Energie ja genommen werden 😉

Es geht nicht nur um die Frage was mit muss, sondern auch welche Umstände vorliegen. Mag jetzt zunächst vielleicht etwas verwirrend klingen – „Was für Umstände denn?“. Damit meinen wir beispielsweise Wetterlage, Ort, Anzahl der Tage, die du für die Trekkingtour geplant hast und so weiter.  Hier also ein paar wichtige Fragen, die du zunächst einmal für dich beantworten solltest:

 

  • Wie viel Nahrung brauchst du entsprechend der Tagesanzahl? 🍝
  • Gibt es Möglichkeiten für dich, auf der Tour Nahrungsmittel nachzukaufen? 💶
  • Hat die Temperatur Auswirkungen auf deinen Kocher? 🌤
  • Falls du weiter weg reist und mit dem Flugzeug fliegst: Woher bekommst du Brennstoff für deinen Kocher? 🛩
  • Ebenfalls beim Fliegen: Welche Nahrung darfst du nicht mit in das Flugzeug nehmen? 🛩
  • Wo befinden sich auf dem Weg passende Wasserquellen und musst du es zunächst noch filtern? 💧

 

Vorab können wir schonmal sagen, dass auf Essen wie frisches Gemüse eher verzichtet werden muss. Lebensmittel, die du normalerweise in deinem Kühlschrank verstauen würdest, halten einfach nicht gut. Höchstens für den ersten Tag kannst du dir frisches Essen mitnehmen, als Ausnahme sozusagen. Danach muss man aber eine etwas andere Ernährungsrichtung einschlagen. Im Prinzip hast du zwei Ziele:

 

  1. So wenig Gewicht wie nur möglich tragen
  2. Genügend nahrhaftes Essen für mehrere Tage dabei haben
Nahrung für eine Trekkingtour

Da wird es schon schwierig, weil wir viel Trekking Nahrung mitnehmen müssen und gleichzeitig dadurch mehr Gewicht hinzufügen. Am geschicktesten ist es, man stellt sich einzelne Essens-Päckchen zusammen. Somit planst du im Voraus deine Mahlzeiten und musst dir keine Sorgen machen, dass du zu wenig an Essen zu dir nimmst oder dir die Verpflegung ausgeht. Das mag vielleicht nicht so schlimm sein, wenn du weißt, wie du zu einem Einkaufsladen kommst, aber fatal, wenn die nächste Stadt drei Tage zu Fuß entfernt ist. Zum Verpacken der Trekkingmahlzeiten eignen sich Plastikbeutel mit Zippern. Für einen Überblick darüber, wie viel was wiegt, kannst du die Päckchen dann noch auf die Waage legen. Bist du unsicher, wie viele Kalorien du auf der Trekkingtour zu dir nehmen solltest? Kalorien-Rechner liefern dir Werte, an denen du dich orientieren kannst. Davon solltest du online einige finden 🙂

Mit einer Übersicht zu der Art an Verpflegung auf der Trekkingtour geht es im nächsten Kapitel weiter 🙂

Wegweiser am Pirkan Taival in Finnland bei einer Trekkingtour
Eine grüne Schüssel mit etwas Obst und einer süßen Teigspeise.
Wanderer gießt Wasser aus einer Flasche in einen Becher.

Was benötigst du an Verpflegung? – eine kurze Übersicht

 

  • Kalorienbedarf beim Trekking
  • Snacks für Zwischendurch
  • Sättigende Mahlzeiten
  • Wasser
  • Zusätzliche Mineralstoffe u.ä.

 

Kalorienbedarf beim Trekking

Da wir uns die ganze Zeit bewegen, ist es nicht verwunderlich, dass wir auf Tour mehr Kalorien benötigen als im Alltag. Noch dazu trägst du die gesamte Zeit über einen schweren Rucksack. Durch deine Mahlzeiten solltest du die verbrannten Kalorien ersetzen können. Die Verpflegung auf der Wanderung sollte dir daher zwei Dinge unbedingt bieten: Viele Kalorien und wertvolle Nährstoffe.

Der Kalorienbedarf variiert natürlich je nachdem wie hoch dein Grundumsatz ist (abhängig von Geschlecht, Alter, Größe und Körperbau), wie lange du am Tag läufst und wie steil der Weg ist. Stellst du dir also einen Plan auf für die Nahrung, die du ungefähr täglich zu dir nehmen wirst (mit Nährwert pro Nahrung) kannst du die Kalorien mit denen vergleichen, die du erfahrungsgemäß an einem Tag auf Tour verbrauchst. Zur Hilfe kannst du dir einen Kalorienrechner aus dem Internet nehmen. Pass gut auf, dass du nicht zu wenig Trekking Nahrung mitnimmst und deinen Verbrauch unterschätzt. Vielleicht bist du am Anfang etwas geschockt darüber, wie viel du tatsächlich pro Tag zu dir nehmen solltest – aber Trekking ist eben auch Sport 😉

 

Und mit welchen Mahlzeiten deckst du nun deinen Kalorienbedarf beim Trekking am besten?

Snacks für Zwischendurch

Während des Laufens und Natur-bewundern nascht man ja dann auch mal ganz gerne. Da kommt eine Packung mit verschiedenen leckeren Nüssen oder auch Müsliriegeln wie gerufen! Jeder findet mit Sicherheit eine Sorte, die ihm schmeckt und zudem geben beide Snacks auch wieder Energie für den weiteren Weg. Beide nehmen zudem wenig Platz weg und werden nicht schlecht. Abgesehen davon wiegen sie nicht viel. Bei den Riegeln solltest du aber auch gut aufpassen, dass sie nicht zu viel Zucker enthalten. Energiedichte und Inhalte müssen schon stimmen, sonst sind die Müsliriegel nicht dafür geeignet, dir wieder Kraft zu geben. Am aller besten packst du mehr als eine Sorte ein, wer weiß ob es mit dem gleichen Snack jeden Tag nicht zu eintönig wird 😄 Findest du nichts was dir schmeckt? Eine kurze Recherche wird dich zu einigen leckeren Rezepten führen, anhand von denen du auch deine eigenen Riegel backen kannst!

Sagen dir weder Nüsse noch Müsliriegel zu oder du kannst sie nach ein paar Touren einfach nicht mehr sehen? Dann probiere mal  getrocknete Früchte 🙂 die eignen sich ebenfalls zum Mitnehmen und unterwegs Naschen 🍎 Auch Schokolade oder Kekse können dir den weiten Weg versüßen oder als kleiner Nachtisch verspeist werden 🍫🍪. Achte nur darauf, dass dir die Schoki im Rucksack nicht schmilzt, sonst war’s das mit dem Nachtisch 😄 Pudding und ähnliches kann gekocht werden. Für diejenigen, die es nicht so süß mögen, gibt es dann noch die Möglichkeit Trockenfleisch oder herzhafte Cracker einzupacken.

Auch super als Snack geeignet ist Fruchtleder. Das kann gekauft werden, ist aber auch leicht selbst zuzubereiten. Obst wird in einen Pürierer gegeben und anschließend gedörrt. Für Fruchtliebhaber ein absoluter Muss!

Sättigende Mahlzeiten

Super einfach und schnell zubereitet ist morgens beispielsweise Porridge. Dieser gibt dir auch einiges an Kraft für den Tag und sättigt gut. Mittags und Abends kannst du dir gerne eine ordentliche Portion Spaghetti gönnen oder ein anderes Gericht, auf das du so richtig Lust hast und dich satt macht. Kohlenhydratreiche Mahlzeiten sind dafür ideal geeignet. Natürlich hast du auch die Möglichkeit, auf deiner Trekkingtour selbst zu kochen. Das wichtigste ist im Prinzip, dass du nicht hungrig in’s Bett gehen oder deinen Weg fortsetzen musst. Bist du nicht satt und bekommst du nicht genug Energie, wirst du nur schwer dein Tagesziel erreichen und schneller nicht mehr weitergehen können. Fettige Mahlzeiten werden dich aber eher dazu verleiten, gleich ein Nickerchen im Grünen zu machen, anstatt weiter zu laufen. Versuch deshalb auf diese zu verzichten.

 

Kommen wir zu den drei Hauptkomponenten deines Essens:

  • Kohlenhydrate
  • Eiweiße
  • Fette

 

Die befinden sich in deiner Verpflegung und verdienen es hier einmal genauer erwähnt zu werden. Deine Kohlenhydrate bekommst du gut durch zuckrige Nahrung oder welche mit hohem Stärkegehalt. Nimmst du die zuckrige Nahrung zu dir, verlierst du die gewonnene Energie allerdings schnell wieder, weshalb wir dir zu stärkehaltigem Essen wie beispielsweise Nudeln (Sorte mit kurzer Kochzeit wie Glasnudeln!) raten. Eigentlich würde man jetzt auch sofort an Reis denken, schließlich ist der ebenfalls bereits trocken und muss nur gekocht werden. Reis braucht allerdings sehr lange (kostet mehr Brennstoff), bis er weich ist, weshalb wir dir von diesem eher abraten.  Von den drei Komponenten sind Kohlenhydrate die Energiequelle, auf die du besonders den Fokus legen solltest. Die beiden weiteren solltest du deshalb jedoch nicht vernachlässigen! Eiweiße gewinnst du durch die Zunahme von beispielsweise Fleisch wie Geflügel, aber auch verschiedene Nüsse, Haferflocken und Quinoa. Aus Nahrungsmitteln wie Fleisch (zum Beispiel Geflügel oder Schwein), Milch, Nüssen (zum Beispiel Mandeln oder Walnüsse) bekommst du dann zudem noch Fette her, die gerade wenn du am Berg wandern gehst, essentiell sind und dir zusätzliche Energie liefern.

Wichtig ist auch, dass beim Kochen so wenig Brennstoff wie möglich verwendet werden muss. Packe deshalb Nahrungsmittel ein, die nicht zu lange in den Topf müssen. Nach einem ganzen Tag Laufen hätte man sowieso am liebsten, dass das fertige Essen magisch vor einem erscheint ✨ Eine kurze Zubereitungszeit hat also mehrere Vorteile!

Denk bitte auch immer daran jeglichen (nicht biologisch abbaubaren) Müll wieder mitzunehmen. Der Nächste, der an dem schönen Plätzchen oder Weg vorbeikommt, soll die gleiche tolle Erfahrung wie du haben und nicht einen Platz voller Abfall vorfinden 🙂

Wasser

Natürlich kannst du nicht literweise Wasserflaschen hinter dir herziehen oder in einen zweiten Rucksack stopfen. Flüssigkeit wirst du auf deiner Tour meistens bei kleinen Bächen oder anderen Quellen holen können. Dafür solltest du dir zuvor den Weg auf einer Karte oder im Internet anschauen und nachsehen, wo es immer wieder möglich ist, deine Wasserflasche aufzufüllen. Du solltest dir allerdings immer bewusst sein, dass du das Wasser nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Kochen und für Hygiene brauchen wirst. Selbst wenn du gar nichts selbst zubereitest und fertige Trekking Nahrung aus der Tüte dabei hast, musst du in diese auch noch heißes Wasser gießen. Du wirst ca. 3-6 Liter Wasser am Tag trinken müssen. Das hängt davon ab, wie die Umstände sind, also beispielsweise wie viel du schwitzt. Auch deshalb ist es wichtig, dass du dich vorher darüber informierst, wo am Weg du dein Wasser auffüllen kannst. Schau, dass du während du unterwegs bist, immer wieder ein bisschen trinkst, nicht nur alle vier Stunden! Mit verschiedenen Wasserfilter-Methoden kannst du auch unreines Wasser zu sauberem machen – überleg dir also, ob du nicht auch noch einen Wasserfilter oder entsprechende Tabletten mitnehmen möchtest.

Zusätzliche Mineralstoffe u.ä.

Durch Magnesium kann man Muskelkrämpfe vermeiden, das bekommst du von Nüssen, die du im besten Fall als Snack bereits dabei hast. Du kannst aber natürlich auch das Magnesium aus Tabletten bekommen und dir vor der Tour welche besorgen. Du kannst dir überlegen, auch noch Vitamin-C Tabletten einzupacken. (Ungetrocknetes) Obst, in welchem sich Vitamin-C finden lässt, kann leider nicht mitgenommen werden. Neben diesen beiden sind auch Calcium-Tabletten empfehlenswert, um deine Knochen zu stärken.

Schokoladenstückchen und Cornflakes liegen auf einem Holzuntergrund. Brot wird in einer Pfanne auf einem Outdoor-Kocher gebacken. Müsli wird draußen mit einem Göffel gegessen.

Welche Kochutensilien benötigst du bei deiner Tour?

 

  • Kocher
  • Topf & Deckel & Pfanne
  • Besteck

Kocher

Um warme Trekkingmahlzeiten zuzubereiten, benötigst du einen Kocher. Gleich vorab zusammengefasst sollte der Kocher wenig wiegen, sowohl einfach handhabbar als auch verlässlich sein und natürlich gefahrlos funktionieren. Fünf verschiedene Arten von Kochern empfehlen sich für eine Trekkingtour:

Spirituskocher

Ein großer Vorteil bei Spirituskochern ist, dass du nur so viel Brennstoff mit nimmst, wie du auch wirklich für deine Reise brauchst. Dadurch wird dein Gepäck auch leichter. Es gibt aber noch mehr positive Aspekte. Die Benutzung des Spirituskochers ist sehr simpel: Du gibst den Spiritus einfach in den vorgesehenen Behälter, mit dem du die Flamme kontrollierst. Der Behälter wird in einen zweiten gestellt und der Spiritus kann entzündet werden. Der Spirituskocher kostet so wie der Gaskocher nicht sehr viel und das Wetter kann dir mit diesem auch nicht übel mitspielen. Der Spiritus ist außerdem leicht zu bekommen, auch im Ausland, und ebenfalls vom Preis her nicht teuer. Schade ist allerdings, dass dein Topf wahrscheinlich schnell nicht mehr so neu aussehen wird 😅 Zudem ist dieser Kocher oftmals auch weniger effizient.

Gaskocher

Ein Gaskocher kann direkt an der Gaskartusche angebracht werden. Entscheidest du dich für einen Gaskocher, sollte es einer mit Schraubkartusche – und somit nicht mit Stechkartusche – sein, da bei diesem der Kocher nach dem Kochen direkt wieder von der Kartusche entfernt werden kann. Es gibt sogar Modelle, bei denen mit einem Knopf automatisch das Gas entzündet werden kann und du kein Feuerzeug benötigst, was natürlich sehr praktisch ist. Gaskocher kosten zudem nicht viel 👍

Die Kartuschen müssen allerdings gesondert entsorgt werden, zudem können nur manche Kocher bei niedrigen Temperaturen eingesetzt werden, teilweise benötigst du spezielles Wintergas, und es ist nicht leicht zu erkennen, wie viel Gas in der Gaskartusche noch übrig ist – daher auch schwieriger planbar, wie viele Gaskartuschen du auf deiner Tour benötigen wirst. Dafür sind Gaskocher aber recht effizient und die Größe der Flamme kann variiert werden, je nachdem wie groß dein Topf ist oder wie stark die Wärmezufuhr fürs Essenbereiten sein soll.

Benzinkocher

Diese Art von Kocher ist sehr effizient, dafür aber nicht so leicht zu bedienen und gefährlicher. Oftmals auch schwerer und daher nicht immer die erste Wahl für Trekkingtouren. Oft kann bei diesen unterschiedlicher Brennstoff verwendet werden, die Oktanzahl sollte aus Gesundheitsgründen allerdings so gering wie möglich sein. Beispielsweise gehen: bleifreies Benzin, Reinbenzin, Kerosin und PetroleumIn einem Gefäß befindet sich das Benzin. Auf diesem befindet sich wiederum die Brennstoffpumpe, welche ein Rückschlagventil besitzt. Deinen Topf setzt du auf eine zusätzliche Vorrichtung. Eine Besonderheit ist, dass der Benzinkocher erst warm werden muss, bevor es losgehen kann. Hier die Schritt-für-Schritt-Anleitung:

 

    1. Sorge mit der Pumpe für Druck im Gefäß
    2. Ventil langsam öffnen, kurz etwas Benzin rauskommen lassen, dann wieder schließen
    3. Mit einem Streichholz entfachst du an der Vorrichtung nun eine Flamme
    4. Die Vorrichtung mit deinem Topf darauf erhitzt sich
    5. Stell dir einen Timer für ca. 60 Sekunden
    6. Öffne das Ventil wieder langsam so weit wie nötig, sobald der Timer klingelt
    7. Dein Benzinkocher ist jetzt bereit und du kannst kochen 🙂

 

Da die Bedienung nicht ungefährlich ist, sollte man vorsichtig vorgehen und den Kocher unbedingt pflegen. Zudem riecht das Benzin nicht gerade angenehm und schadet Kunststoff, weshalb du auch beim Verstauen etwas mehr aufpassen musst. Gerade wenn man aber eine Bergtour macht oder das Wetter sich mal verschlechtert, eignet sich der Benzinkocher sehr. Benzin kannst du leicht kaufen, allerdings lässt sich der Kocher auch etwas kosten und ist im Einsatz nicht gerade leise.

 

Denk daran, auch den Brennstoff für deinen jeweiligen Kocher einzupacken! Ohne diesen ist der Kocher wertlos und es kann nichts erhitzt werden, weder Wasser noch Essen. Darauf möchte man wirklich nicht verzichten, gerade wenn man auf dem Weg von einem kleinen Regenschauer überrascht wurde oder es zum Abend hin etwas abgekühlt hat. An solchen Tag freut man sich auf ein warmes Abendessen oder einen heißen Tee.

Esbit-Kocher

Der Esbit ist der Einzige der Kocher, der mit Trockenspiritus funktioniert. Diesen kannst du in der Form von Tabletten kaufen. Besonders praktisch ist, dass der Kocher wenig wiegt und du damit Gewicht sparen kannst. Zudem wirst du für einen Esbit-Kocher nicht so tief in deinen Geldbeutel greifen müssen – er ist nämlich nicht so teuer 🙂 Allerdings gibt es auch ein paar Nachteile. Der Kocher hat einen geringen Brennwert, auch wenn es für das Erwärmen von Wasser reicht. Zudem muss er trocken aufbewahrt werden und ist nicht so lange am Stück einsetzbar. Außerdem darfst du ihn nicht drinnen verwenden, da er schädliche Dämpfe abgibt.

Hobokocher

Für ein kleines, entspannendes Lagerfeuer sorgt der Hobokocher. Er erinnert auch etwas an einen Kamin, da oben der Rauch herauskommt. Zu seinen Qualitäten gehört, dass er sehr stabil ist und du, da Holz als Brennstoff verwendet wird, nicht extra Brennstoff einpacken musst. Außer Holz lassen sich beispielsweise auch Zapfen verwenden, man ist hier also nicht so eingeschränkt. Dafür ist der Kocher schwer und kann nicht in hohen Bergen verwendet werden. Auch wenn es sehr trocken in der Natur ist, solltest du auf diesen Kocher verzichten. Dann herrscht nämlich Waldbrandgefahr.

Teller & Schüssel

Aus dem Topf zu essen geht zwar auch, allerdings ist dieser dann solange „blockiert“. Möchtest du gerne während dem Essen nochmal etwas aufwärmen, kannst du das dann nicht tun. Wenn du unterwegs bist eignet es sich daher noch Teller und Schüsseln mitzunehmen. Diese sollten aus leichtem Material sein, damit der Rucksack nicht unnötig schwerer wird. Du kannst etwas Platz sparen, indem du dir Geschirrteile zulegst, die sich ineinander stecken lassen. Nimm allerdings keine zu kleine Schüssel mit. Du solltest schon eine ganze Portion hinein füllen können. Ein paar Geschirr-Sets sehen vor, dass man auch gut Besteck verwahren kann. Solche zusätzlichen Funktionen sind immer nützlich.

Topf & Deckel & Pfanne

Diese drei dürfen ja nicht fehlen! Den Topf wirst du sowohl zum Kochen als auch zum Wasser erhitzen brauchen. Nimm ruhig einen etwas größeren mit (aber nicht zu groß), damit du auch genügend Pasta darin kochen kannst. Ein Deckel empfiehlt sich, um den Kochvorgang zu beschleunigen und somit den Brennstoffverbrauch zu verringern. Achte bei der Pfanne darauf, dass sie antihaftbeschichtet ist und vergiss nicht, ein geeignetes Öl deiner Wahl zum Braten mitzunehmen.

Besteck 🥄

Nimm ein Messer und einen Löffel mit. Wir gehen mal stark davon aus, dass du nicht mit den Händen essen möchtest 😉 Ein Messer solltest du bereits eingepackt haben, wer aber gerne Küchenmesser und ‚Messer für alles weitere‘ trennen möchte, sollte ein zweites mitnehmen.

Praktisch ist ein Göffel oder Spork, denn diese bieten Gabel und Löffel in einem – das wiederum spart Gewicht und Platz!

Weiterführende Artikel zu dem Thema Verpflegung beim Wandern und Trekking

Trekking Nahrung

Fragen beim Trekking

In diesem Beitrag erfährst du, welche Kriterien du bei der Wahl deiner Trekking Nahrung beachten solltest. Auch gehen wir darauf ein, welche Lebensmittel und Getränke sich gut mitnehmen lassen sowie weitere wichtige Themen, wie die Zubereitungsmethoden für das Kochen im Freien. Wenn du hier also dringenden Informationsbedarf hast lies dir in aller Ruhe unseren Artikel durch und werde zum Trekking Nahrung‘ Spezialist! Als kleines Extra wartet dort auf dich noch eine Übersicht zu verschiedenen Riegeln 😊

 

Themen sind:

  • Welche Kriterien sollte deine Trekking Nahrung erfüllen?
  • Welche Lebensmittel eignen sich für die Tour?
  • Welche Getränke kannst du auf deine Tour mitnehmen?
  • Wie kannst du Wildpflanzen für deine Verpflegung einsetzen?
  • Welche Zubereitungsmethoden gibt es für das Kochen beim Trekking?
  • Ideen für Frühstück, Mittag- und Abendessen auf deiner Tour
  • Snack-Tipps für unterwegs: Vergleich verschiedener Riegel

 

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Wasserversorgung unterwegs

Wasser fließt durch eine Vorrichtung aus Holz.

Niemand hat groß Lust, mehrere Liter Wasser mit sich durch die Natur zu schleppen. Trotzdem ist es wichtig, genügend Wasser auf der Tour zu trinken und immer etwas bei sich zu haben. Gerade in den heißeren Monaten muss man darauf achten, immer hydriert zu bleiben. Wir haben in dem folgenden Artikel die wichtigsten Infos zum Thema Wasserversorgung auf der Tour für dich zusammengetragen. Erfahre unter anderem wie du unterwegs an Wasser kommst und es, wenn nötig, sogar aufbereiten kannst.

 

Themen sind:

  • Wie viel Wasser brauchst du?
  • Wie kommst du unterwegs an Wasser?
  • Wie kannst du verunreinigtes Wasser aufbereiten?
  • Wie wird das Wasser auf der Tour transportiert?

 

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Trekking-Fertignahrung vs. Trekking-Nahrung selber machen – ein Vergleich

Nahrung ist für eine Trekkingtour in Plastikbeuteln verpackt.

Jeder hat seine eigene Art und Weise, sich auf die Trekkingtour vorzubereiten, aber wir alle müssen uns Gedanken um die Verpflegung machen. Der eine bereitet fleißig vor, dörrt, portioniert und packt das selbst gemachte Trekking Essen dann sauber ein. Der andere spart sich die Mühe und radelt noch schnell zum Fachhandel oder besorgt sich online seine bereits verpackten Trekking-Fertiggerichte. Wir haben uns mal angeschaut, wie es eigentlich um die Vor- und Nachteile bei beiden Varianten steht.

 

Themen sind:

  • Die Trekking-Fertignahrung
  • Die Trekking-Verpflegung selber machen
  • Wo kann man Trekking-Fertignahrung kaufen?
  • Wie bereitet man Trekking-Nahrung vor?
  • Fazit

 

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Trekking Verpflegung für Mehrtagestouren

Couscous Porridge mit Fleisch in einem Topf in der Natur.

Gerade wenn es die erste mehrtägige Trekkingtour ist, kann man sich leicht mal bei der Menge des Essens verschätzen. Um es dir etwas leichter zu machen, haben wir in dem folgenden Artikel zwei Essenspakete für jeweils eine unterschiedliche Anzahl an Tagen erstellt. Diese umfassen Frühstück, Mittagessen (Verschiedene kleinere Snacks) und Abendessen. Wenn du dir also noch etwas unsicher bist, was und vor allem wie viel mitkommen soll, hilft dir der folgende Beitrag bestimmt weiter.

 

Themen sind:

  • Was ist bei der Verpflegung für eine Mehrtagestour zu beachten?
  • Essenspaket für eine 1-wöchige Trekkingtour für 1 Person
  • Essenspaket für eine 10-tägige Trekkingtour für 1 Person

 

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Trekking Rezepte

Suppe wird in der Natur aus einem Topf in eine Schüssel geschöpft.

Es gibt kein größeres Highlight, als auf der Trekkingtour den Tag mit seinem Lieblingsgericht ausklingen zu lassen. Falls du auch gerne selbst auf deinen Touren kochen möchtest, findest du in unserem Artikel einige tolle Rezepte, die leicht vorbereitet werden können und deiner Tour die richtige Würze verleihen 😉 Wir zeigen dir auch, wie du Snacks zubereiten kannst, die sich bequem unterwegs naschen lassen. Zudem findest du Tipps, wie du die Gerichte auch vegan zubereiten kannst und auf was du bei dem Kochen in Bezug auf die Jahreszeiten achten solltest. Viel Spaß beim Lesen!

 

Themen sind:

  • Gründe zum selbst Kochen auf der Tour
  • Frühstücks Trekking Rezepte für einen guten Start in den Tag
  • Leckere Trekking Rezepte für das Mittag- und Abendessen
  • Rezepte für energiereiches Fingerfood beim Wandern
  • Vegane Trekkingnahrung für die Tour
  • Macht die Jahreszeit beim Kochen einen Unterschied?

 

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